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CTH 458.32

Citatio: F. Fuscagni (ed.), hethiter.net/: CTH 458.32 (INTR 2014-01-13)

Fragment eines Beschwörungsrituals (CTH 458.32)

Textzeugnisse

A

A1

KBo 38.172

1692/c

A2

+ KBo 47.32

1314/v

Literatur

Groddek 2011, 26-27.

Editiongeschichte und Inhaltsübersicht

Das Fragment 1692/c wurde 1996 von H. Otten als KBo 38.172 und 1314/v im Jahre 2005 von Ch. Rüster publiziert.

Trotz des neuen Anschlusses bleibt der Text schwer verständlich. Die Wiederkehr einiger ungewöhnlicher Ausdrücke oder anderweitig nicht belegter Wörter macht den gesamten Sinn unklar und die gestaltet die Bestimmung der Textgattung schwierig. Es ist lediglich auf einen vagen Parallelismus mit KUB 39.41 Vs. 18'-22' (CTH 450.II.3), welches ein Fragment der Totenrituale ist, zu verweisen1.

Die sich von kolon 5 (mindestens) bis zu kolon 18 erstreckende direkte Rede könnte an eine Gottheit gerichtet sein (als Gebet oder Invokation?).

© Universität Mainz – Altorientalische Philologie/Institut für Altertumswissenschaften

1

Diese Zeilen wären mit den kola 8-14. Vgl. auch mi-ú-uš in KUB 39.41 Vs. II 17' mit mi-i-ú-uš in KBo 38.172, 10' zu vergleichen. Für eine Bearbeitung dieses Texts vgl. Kassian – Korolëv† – Sidel'tsev 2002, 646-647, 653-654.


Editio ultima: 2014-01-13






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